
Der Albulapass führt zwischen Tiefencastel und La Punt durch Graubünden und quert auf 2312 Metern. Er ist der am wenigsten bekannte der vier grossen Engadiner Pässe und bei passender Wahl der Uhrzeit klar der fahrerisch schönste.
Die 33 Kilometer des Albula liefern ein echtes altschweizerisches Erlebnis: Steinbrücken, enge Talabschnitte und eine Nordrampe, die eine anspruchsvolle Kehrenfolge stapelt, ohne je eng zu wirken. Der Belag ist gut — nicht ganz auf Susten-Niveau, aber deutlich besser als der flickenhaftere Julier — und die Strasse schmal genug, dass man bei zunehmendem Verkehr seine Einlenkpunkte sorgfältig setzt.
Die Strasse begleitet die UNESCO-gelistete Albulabahn, eines der grossen ingenieurtechnischen Meisterwerke der Alpen und ein beinahe permanentes visuelles Gegenstück auf der Nordanfahrt. Steinviadukte und Kehrtunnels statt nüchternem Autobahnbeton späterer Jahrzehnte.
Der Albula ist saisonal, typischerweise von Anfang Juni bis Ende Oktober offen. Im Winter gesperrt — der Verkehr nutzt den parallelen Autoverlad durch den Albulatunnel — und in der Übergangssaison ist vor jeder Fahrt der Status zu prüfen. Werktags vormittags ist frei; Augustwochenenden sind motorradlastig, kommen aber selten an echte Staus heran.
Mit Julier und Flüela zur klassischen Engadiner Drei-Pässe-Schleife ab St. Moritz oder Davos, oder mit Bernina zu einem Zwei-Länder-Tag mit Mittagspause in Italien. Eine Strasse, die zweite und dritte Fahrten belohnt — erst die Landschaft, dann die Linie.
Der Albulapass ist ganzjährig befahrbar, die Bedingungen ändern sich jedoch mit den Jahreszeiten. Prüfe vor der Fahrt den aktuellen Status.
Der Albulapass ist 33 km lang. Bei zügigem Bergtempo musst du mit rund 33 Minuten Fahrzeit rechnen — plus Fotostopps.
Vorsicht ist geboten. Die Oberfläche ist gut, mit steilen Rampen und engen Passagen — tiefergelegte Fahrzeuge können aufsetzen. Fahre den Albulapass entsprechend umsichtig.
Für den Albulapass ist keine Maut fällig. Eine Vignette kann auf den Anfahrtsstrecken dennoch nötig sein.
Der frühe Morgen ist ungeschlagen auf dem Albulapass. Reisebusse, Radfahrer und Wohnmobile häufen sich ab dem späten Vormittag; das erste Tageslicht liefert zudem die saubersten Fotos. Wer nur nachmittags Zeit hat, fährt idealerweise nach 17:00, wenn der Verkehr abnimmt.
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